Vor allem die Cloudscape Inc. aus Oakland mit ihrer Betaversion einer echten Javadatenbank, also samt und sämtlich geschrieben in purem Java, läßt aufmerken. Immerhin hat da einiges an Kompetenz mitgestrickt, etwa Sybase Inc., Informix Software Inc., und die Oracle Corp. Weitere Entwicklungen reiner Javabase-Produkte sind von Netiva Software Inc., San Mateo und Broadbase Information Systems Inc., Campbell, Calif zu erwarten. Techweb
Lotus will in sein Officepaket "Smart Suite 98" verschiedene Java-Komponenten integrieren. Damit wäre es, laut Lotus, "die erste Hybrid-Suite" - was natürlich nicht stimmt, da ja z.B. bereits StarSoft sein Officepaket "StarOffice" mit Java-Frontend vorgestellt hat. Viele der Komponenten in der "Smart Suite" kommen direkt aus dem "Kona"-Projekt - das ein Officepaket komplett in Java programmieren soll... TechWeb
Tja, wer hätte das gedacht - angeblich bastelt Microsoft an einer Java-Version seines erfolgreichen Office-Paketes. Sonst ja, aus Angst um die Basis von Microsoft's Geschäften -die Macht über das vorherrschende Betriebssystem-, Java sehr abgeneigt, scheint der Druck nun doch grösser zu werden. Damit sie am Ende nicht mit garnichts als die grossen Verlierer dastehen, entwickelt Microsoft natürlich klammheimlich auch für Java. Corel, grösster Konkurrent im Office-Bereich, konnte ja schon im konventionellen Windows-Markt mit Dumping-Preisen und der von Corel gewohnten Beigabenfülle deutlich an Marktanteilen gewinnen. Mit einer bereits zum Download bereitstehenden Beta eines Java-Office hat Corel im Java-Markt die Nase vorn. InformationWeek
Nun bringt auch Lotus eine Art OfficeSuite in Java: "Kona", so der bisherige Name, besteht aus mehreren Applets: einer Tabellenkalkulation, einem Texteditor, einem Kalendar und anderen feinen Dingen - alles komplett in Java programmiert. Passend dazu will Lotus ein API veröffentlichen, mit dem Entwickler Daten mit den Applets austauschen können. In Zukunft will Lotus auch Teile von Notes, deren Groupware-Klassiker, als Java-Applets umsetzen. Infoworld
Corel will die Pre-Beta seiner komplett in Java geschriebenen "Corel-Office"-Suite über einen Channel des "Castanet" von Marimba vertreiben. Dadurch sei es auf extrem effiziente und kostengünstige Art möglich, das Office-Programm an Tausende von Benutzern zu verteilen und auf dem neuesten Stand zu halten. Corel
Corel lizensiert "Sanga Pages", eine Entwicklungsumgebung, die es Programmierern erlaubt von jedem beliebigen Java-fähigen Browser aus zu arbeiten. Damit erweitert Corel sein "Corel Office for Java" in Richtung Groupware a la "Lotus Notes". Eine Beta soll noch diesen Monat im Netz stehen... c|net
Nach Corel will nun auch Oracle mit einem Office-Paket in Java Microsofts Führung in diesem Bereich angreifen. "HatTrick", so der Name des Programms, hat, was man von einer Office-Suite so erwartet: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Graphik- und Präsentationsprogramm. Die Vorteile: Die Java-Applets von "HatTrick" kann man mit jedem Browser laden und ausführen, die Plattform ist also egal. Ausserdem benötigen sie weniger als 2 MB Speicher und keinen Plattenplatz. Um die gleiche Funktionalität mit Microsoft Office zu erreichen braucht man, so Oracle, mind. 12 MB Speicher und 89 MB auf der Platte... Oracle
Schnell gehts voran: Die Java-Version von Corels Office-Paket (enthält u.a. WordPerfect und QuattroPro) kann man sich jetzt als "PreBeta" (also vor dem vorher) angucken. Besonders schnell solls ja nicht sein, aber das gibt sich ja sicher alles... Corel
Zerteilt man die Javaentwicklung in unterschiedliche Phasen und läßt Webseitenverschönerungspplets mal außen vor, so dürfte der Aufmerksamkeitsgrad sich langsam vom Entwicklerbereich (Pogrammiererbücher, Entwicklungssoftware, Gui-Designer) zum professionellen Anwenderbereich verschieben, logischerweise, wird doch letzteres von ersterer Quelle gespeist. Noware (Network Oriented Software Pty. Ltd) bietet in diesem Sinne ein Set von 20 professionellen Applets unter dem Namen "Activator Pro 2.0" für $75 an, das den kommerziellen Web-Geschäftsbereich (z.B. Finanzen) abdecken soll. Ein Starterpaket für $29.95 gibt's ebenfalls.
Dank hauseigener Barista Technologie wird es nun möglich, Dokumente mittels Java in Webseiten anzuzeigen, ohne PlugIn, ohne zu programmieren und auf allen gängigen Browsern. Barista fungiert hier als Javalösung zwischen Java/Webpages und dem Office Pro 7 von Corel, zunächst in Wordperfect 7 und Corel Venture 7.